Bayern
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Domplatz & Krauterer Markt

  • Der Domplatz in Regensburg mit der Statue von König Ludwig I. (Foto: Regensburg Tourismus GmbH)

  • Der Krauterermarkt am Dom St. Peter mit dem "Haus Heuport" (Foto: Regensburg Tourismus GmbH)

  • Der Krauterermarkt mit dem Hutmacher und der Stiftskirche St. Johann am Dom (Foto: Regensburg Tourismus GmbH)

  • Regensburger Domplatz mit Haus Heuport (Foto: Regensburg Tourismus GmbH)

Ein Muss für jeden Regensburg-Besucher ist ein Besuch am Domplatz. Im Herzen der Altstadt, die seit 2006 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, dient dieser Platz schon seit dem Mittelalter als beliebter Treffpunkt für Einheimische wie auch für Gäste. Exakterweise handelt es sich hierbei um zwei verschiedene Plätze, die jedoch inzwischen gemeinsam den Domplatz bilden. Auf dem westlichen Teil des Platzes zwischen Dom und St.-Johannes-Kirche - dem „Petersplatz“ - befand sich noch bis zur Jahrhundertwende 1899/1900 der sogenannte „Petersbrunnen“. Außer dem Regensburger Dom St. Peter, der den Domplatz maßgeblich dominiert, erstrecken sich heute mehrere teils historische Baudenkmäler. An der südlichen Flanke des Domplatzes auf dem Gelände des früheren „Salzburger Hofes“ befindet sich die in den 1890er Jahren erbaute Oberpostdirektion. Ursprünglich mit einer Palastfassade im Stile der Neurenaissance errichtet, erfuhr das wunderschön wirkungsvolle dreigeschossige Gebäude unter den Nationalsozialisten in den 1930er Jahren einen regelrechten architektonischen Kahlschlag und wurde im Stile der Zeit mit einer schmucklosen Glattputzfassade versehen. Teile der früheren Bausubstanz sind noch auf der Südseite zu erahnen.

Direkt gegenüber der beiden mächtigen Zwillingstürme des Doms, befindet sich eines der repräsentativsten bürgerlichen Bauten Regensburgs, das sogenannte „Haus Heuport“. Der Name leitet sich von dem lateinischen Begriff „porta foeni“ ab, was ins Deutsche übersetzt etwa „Heutor“ bedeutet. Dieses heute nicht mehr existierende kleine Tor bildete im Mittelalter den nördlichen Eingang ins sogenannte „Judenviertel“ auf dem Gebiet des heutigen Neupfarrplatzes. Als mutmaßlicher Wohnsitz des Schirmherren der Regensburger Kaufleute – Hansgraf Carl Kratzer – sollte der imposante und geräumige Gebäudekomplex in exponierter Lage direkt am Dom die gesellschaftliche Bedeutung seines Erbauers verdeutlichen. Die beeindruckende Anlage gliedert sich in mehrere Bauabschnitte, die vermutlich erst im Laufe der Zeit auf die heutige Größe anwuchsen. Die Ostfront des Gebäudes bildet ein imposantes Pendant zur reich geschmückten Westfassade des Doms. Eindrucksvolle Fensterfronten mit gotischen Rundbögen erheben sich über einer geräumigen Durchfahrt ins Innere der Anlage. Spätere Besitzer integrierten Elemente des Barock und ersetzten das gotische Dach mit Zinnenkranz und Treppengiebel durch ein Mansardenwalmdach. Heute beherbergt die ehemalige Patrizierburg den Gasthof „Haus Heuport“, das „Hotel Kaiserhof“, sowie die „Dombuchhandlung“.

Die nördliche Fortsetzung zum Domplatz bildet der kleine „Krauterer Markt“, der wahrscheinlich nach seiner ehemaligen Funktion als Kraut- und Kräutermarkt benannt ist. Denkbar ist auch, dass hier früher viele "Krauterer", also eher rückständige Kleinhandwerksbetriebe ansässig waren. An der Ostflanke des Marktes erhebt sich der Gebäudekomplex des „Bischofshofs“. Diese Residenz geht möglicherweise schon auf die ersten Regensburger Bischöfe zurück. Die heute erhaltenen Gebäude stammen aus dem 13. bis 16. Jahrhundert. Der Nordflügel des Bischofshofes wurde hauptsächlich im 15., der West- und Südflügel im 16. Jahrhundert umgebaut. Damals erhielt auch der Nordflügel seine wunderschönen hofseitigen Arkaden. Im Südostflügel befindet sich das Domschatzmuseum in Räumen des 14. Jahrhunderts bzw. von 1617. Von dort ist der Dom auch direkt zugänglich. 1810 wurde im Bischofshof die Übergabe der Stadt Regensburg an Bayern vollzogen.

 

360° Panorama vom Domplatz & Krauterer Markt

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